Wie ich angefangen habe, TikTok-Videos zu erstellen: Lektionen aus den ersten 2 Wochen
Projekt besuchenVeröffentlicht am 2024-11-26
Vor zwei Wochen habe ich meine TikTok-Reise gestartet, und eines wurde mir schnell klar: Videos zu bearbeiten ist eine Fähigkeit, die Zeit braucht.
Hier ist meine wichtigste Erkenntnis bisher: Niemand kümmert sich wirklich um dich. Das klingt vielleicht hart, aber es ist befreiend. Selbst wenn du etwas Schlechtes, Unperfektes oder sogar Peinliches postest:
- Die meisten schauen sich dein Video höchstens eine Sekunde lang an.
- Zwei Sekunden später haben sie es schon vergessen.
- Diejenigen, denen dein Content gefällt, werden bleiben und ihn geniessen.
Also: Scheiss drauf und poste, was immer dir gefällt. TikTok ist zum Experimentieren da, nicht für Perfektion.
So erstelle ich meinen Content
Ich benutze nur mein Handy und etwas Kreativität. Zwar habe ich ein altes, wackeliges Stativ, aber meistens finde ich kreative Wege, mein Handy irgendwo zu platzieren – auf Büchern, Regalen oder anderen Gegenständen. So kann ich problemlos Videos und Fotos aufnehmen, um originellen Content zu erstellen.
Meine grössten Herausforderungen bisher
- Regelmässiges Posten: Um auf TikTok erfolgreich zu sein, sollte man regelmäsig posten – idealerweise 1–2 Videos pro Tag (hab ich noch nicht hinbekommen.. ich meine wie auch?). Das fällt mir schwer, da ich auch an anderen Projekten arbeite.
- Probleme mit der Beleuchtung: Meine Handykamera hat manchmal Schwierigkeiten mit ungünstigen Lichtverhältnissen.
- Content-Ideen finden: Es ist nicht leicht, Ideen zu entwickeln, die sich frisch und originell anfühlen. Ich möchte meinen eigenen Stil finden und nicht einfach andere kopieren.
Probleme, auf die ich gestossen bin
- Keine klare Nische: Ich habe viele Ideen, aber noch keine spezifische Richtung gefunden.
- 300-View-Limit: TikTok zeigt meine Videos meist nur 200–500 Personen. Das könnte an meinem Content, der falschen Zielgruppe oder einfach dem Algorithmus liegen.
- Druck durch Validation: Likes, Kommentare und Shares für Bestätigung zu nutzen, kann problematisch sein. Ich versuche, das zu ignorieren.
Was ich für mich gelernt habe
- Kurze Aufmerksamkeitsspanne: Die meisten User schauen sich nicht mal die erste Sekunde meines Videos an.
- Passende Zielgruppe: Vielleicht erreicht mein Content die falschen Leute.
- Bearbeitung ist entscheidend: Man muss die Aufmerksamkeit der Zuschauer in der ersten Sekunde gewinnen. Daran arbeite ich, indem ich neue Bearbeitungsstile ausprobiere.
Wohin führt mich das?
- Ich gebe nicht auf: Es sind erst zwei Wochen, und meine Ideen nehmen langsam Form an. Jedes Mal, wenn mir etwas einfällt, schreibe ich es in meine "Social Media-Ideen"-Liste.
- Ich folge meinem Bauchgefühl: Ich erstelle Content, der sich für mich authentisch anfühlt.
- Ich lasse das Überdenken los: Ich mache mir weniger Gedanken darüber, wie ich rüberkomme. Warum? Schau dir meine wichtigste Erkenntnis am Anfang nochmal an.
Zusammenfassung: Meine bisherigen Zahlen
- 14 Tage seit meinem Start
- ~40 Videos erstellt
- 14 bearbeitet und 10 gepostet
- 9 Follower
- 167 Likes gesammelt
Das ist erst der Anfang meiner TikTok-Reise, und ich bin gespannt, wohin sie mich führt. Wenn du darüber nachdenkst, anzufangen, mach es einfach. Experimentiere, lerne und vor allem: Hab Spass!